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ELKB setzt auf Nachhaltigkeit und Design beim neuen Kirchenamt

München. Im Juni 2013 wurde der Grundstein gelegt, im März 2015 fand die Einweihung des neuen Kirchenamts durch den evangelischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm statt.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit spielten, nach eigenen Angaben der Evangelisch–Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB), beim gesamten Projekt eine große Rolle. So wurden nur ökologisch einwandfreie Materialien verbaut, die zum großen Teil aus der Region kamen. Ergänzend wurde bei der Auftragsvergabe gezielt darauf geachtet, dass die üblichen Tariflöhne gezahlt werden.

Eine der Besonderheiten des Neubaus bildet die Überdachung der Dachterrasse. Gefaltete Dachelemente spielen mit dem Lichteinfall und lassen interessante Licht- und Schattenspiele entstehen. Dafür wurden einzelne Stahlplatten, in unterschiedlichen geometrischen Formen, verschweißt. Die so entstandenen 16 m² große, rechteckige Segmente lagern auf einem 4,5 m hohen Rautentragwerk. Insgesamt wurden rund 130 to Stahl für die Dachkonstruktion verbaut.

Durch Feuerverzinken nachhaltig vor Korrosion geschützt wurde das Rautentragwerk in Fürstenfeldbruck bei ZINKPOWER Schörg. Der sorgsame und bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen ist ein vorrangiges Unternehmensziel der ZINKPOWER® Gruppe. In Fürstenfeldbruck wird zum Beispiel die Produktionsanlage abwasserfrei betrieben. Entstehende Abwärme wird durch Wärmetauscher zurückgewonnen und zur Beheizung der Vorbehandlungsbecken genutzt. Spezielle, vom gruppeneigenen Engineering-Team entwickelte, Filteranlagen werden zur Luftreinhaltung eingesetzt.

Die Fertigstellung des Münchner Neubaus und der Abschluss der Sanierung der alten Villa an der Katharina-von-Bora-Straße ermöglichen es, bisher anderweitig untergebrachte landeskirchliche Dienststellen mit der Zentrale von Leitung und Verwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) zusammenzuführen.

Industrieverband Feuerverzinken

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