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Global Galvanizing Award geht nach Wien

Die Jury hat einstimmig entschieden: Das Wiener Architekturatelier Albert Wimmer ZT GmbH und die Unger Steel Group wurden für ihr Projekt „Wiener Hauptbahnhof“ mit dem renommierten Industriepreis des Global Galvanizing Awards 2015 ausgezeichnet. Somit erhält eines der kompliziertesten und auffälligsten Stahlbau-Projekte Österreichs diesen herausragenden Preis. Der Korrosionsschutz der Stahlteile wurde von der ZINKPOWER Gruppe ausgeführt.

 „Absolute Termintreue und gleiche Qualität aus jedem Zinkbad weltweit sind für uns oberstes Gebot“ verrät Martin Kopf, Geschäftsführer von ZINKPOWER Brunn und ergänzt: „Enge Zeitpläne lassen häufig für die Verzinkung nur einen Tag Zeit, da muss die Zusammenarbeit passen.“ Wie sie passt, sieht man hier. „Wir freuen uns, Teil dieses ambitionierten Stahlbauprojekts zu sein.“

In Summe wurden mehr als 7.000 Tonnen Stahl verbaut. Die Komplexität der verborgenen Dachstruktur bedingt, dass sie praktisch unmöglich zu warten ist. Die Lösung hierfür bieten feuerverzinkte Strukturteile, die zu Untergruppen verschraubt werden und damit die Basis der individuellen Rauten bilden. Wartungsarbeiten einhergehend mit Sicherheitsmaßnahmen, die zu einer partiellen oder sogar vollen Sperrung des Bahnhofs führen könnten, werden damit ausgeschlossen.

Ausgelobt wird der Wettbewerb alle drei Jahre durch die European General Galvanizers Association (EGGA), die als Dachverband der europäischen Feuerverzinker-Verbände fungiert. Der Industriepreis zeichnet Projekte aus, die unter Verwendung von feuerverzinktem Stahl realisiert wurden. Eingereicht wurden Vorschläge aus den USA, Kanada, Brasilien, Südafrika, Australien, Neuseeland und unterschiedlichen europäischen Staaten. In Liverpool verfolgten über 500 Teilnehmer aus rund 50 Ländern die offizielle Preis-Verleihung im Rahmen der Intergalva 2015.

Wiener Hauptbahnhof, © Reneé del Missier, Unger Steel Group