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Elbphilharmonie

Außergewöhnliche Lage, innovative Architektur und hervorragende Akustik werden vereint in Hamburgs neuestem Konzerthaus.

Die Elbphilharmonie verbindet Backstein-Klassik mit kühn geschwungenen Glasfassaden und lässt speziell aus der Ferne betrachtet, im Zusammenspiel mit der historischen Speicherstadt ein Gebäudeensemble mit einzigartiger Wirkung entstehen. Bereits im Oktober 2002 sprach der damalige Bürgermeister Ole von Beust davon, dass mit diesem Bauwerk ein „kulturell-architektonisches Highlight“ in Hamburg entstehen würde.

Die außergewöhnliche Dachsilhouette - eine Mischung aus Kristall, Segel, Wellen und Gipfeln - wird auch als die „fünfte Fassade“ bezeichnet und ist mit exakt 8359 weiße Pailletten bestückt, die wie eine flimmernde Wasseroberfläche wirken. Kaum eine der aus Aluminium gefertigten Pailletten gleicht einer anderen. Um der Dachform folgen zu können wurden sie nahezu individuell nach Vorgabe der Architekten designt und hergestellt. Den notwendigen Korrosionsschutz und die Farbgebung erhielten die Aluminium-Pailletten an unserem Standort in Neumünster, ZINKPOWER Neumünster GmbH & Co. KG.

Der exponierte Standort der Elbphilharmonie an der westlichen Spitze der Hafen-City mitten in der Elbe, erforderte ein Korrosionsschutzsystem, das die klimatischen Bedingungen der Korrosivitätskategorie C5 erfüllen kann. Aus diesem Grund wurden die Aluminium-Pailletten zunächst gemäß den Qualitätsrichtlinien der GSB-International e.V. voranodisiert: Dabei wird in einem modifizierten Eloxalverfahren eine 5 - 8µm starke, offenporige Aluminiumoxidschicht erzeugt, die einen sehr guten Haftgrund für die anschließende Pulverbeschichtung bietet und im maritimen Klima eine fadenförmige Unterwanderung der Beschichtung, die sogenannte Filiformkorrosion, verhindert. Für die Beschichtung in RAL 9016 kam ein GSB zugelassener HWF Pulverlack zum Einsatz, der auch extremen UV-Belastungen über lange Zeit standhält.

Über die Laufzeit von fünf Jahren eloxierte und beschichtete das Team von ZINKPOWER Neumünster die 90 – 110 cm großen Pailletten für dieses spektakuläre Bauwerk. Es erfüllt uns selbstverständlich mit Stolz, an diesem außergewöhnlichen Projekt mitgewirkt zu haben. Wir gratulieren der Stadt Hamburg zu ihrem inzwischen weltweit bekannten, aufregend neuen Wahrzeichen, das schon jetzt in einem Atemzug mit dem Eifelturm oder dem Opernhaus in Sydney genannt wird.

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© Thies Raetzke, Michael Zapf, Oliver Heissner