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Bereits 1937 wurde als eine der ersten österreichischen Seilschwebebahnen in
St. Anton eine Bahn auf den Hausberg Galzig errichtet und hauptsächlich für den
Winterbetrieb genutzt.
Rechtzeitig zur Wintersaison 2006/2007 wurde die
Galzigbahn komplett erneuert: Ein hochmodernes Funitel System, kombiniert mit
einer seilbahntechnischen Weltneuheit, einem „Riesenrad“, das dem Gast einen
ebenerdigen Einstieg ermöglicht. Die Geschwindigkeit beträgt 6 m/ sec, pro
Stunde werden 2200 Personen befördert.
Doch die atemberaubende Technik ist nur eines der Highlights der neuen Bahn.
Ebenso faszinierend ist die Architektur der Talstation. Zeitlose Eleganz soll
das Gebäude vermitteln und die hochmoderne Seilbahntechnik unterstreichen – so
die Vorgaben für die Ausschreibung. Dem Tiroler Architekten Georg Driendl ist
dies mehr als gelungen.
Mit der Symbiose zwischen Gebäude und Technik, Natur und Sport, ruhender
Dynamik und Geschwindigkeit leitet Georg Driendl ein neues Zeitalter der
Seilbahnarchitektur ein. Um die Attraktivität der Bahn auch in der Nacht wirken
zu lassen, wird das Gebäude beleuchtet.
Mit dem Stahlbau war die Firma Unger, mit der Feuerverzinkung die Brunner
Verzinkerei beauftragt.
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